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Wer war der Heilige Vitus?

Was die Person des Vitus anbelangt, ist historisch lediglich gesichert, dass zur Regierungszeit des römischen Kaisers Diokletian im Jahre 303 zu Mazzaria auf Sizilien Vitus, ein junger Mann aus einer angesehenen Familie der Insel, als Anhänger des Christentums und somit als Staatsfeind, gefoltert und getötet wurde.

alte Vitus-plakette

Nach der Überlieferung wurde Vitus als Sohn des römischen Senators Hylas in Mazzara (dem heutigen Mazara des Vallo) auf Sizilien geboren. Seine Amme Crescentia und sein Erzieher Modestus, beide Christen, bekehren den Jungen zum Christentum. Der heidnische Vater des Vitus versucht vergeblich seinen Sohn von dem neuen, als staatsfeindlich eingestuften Religion abzubringen. Knechten, die Vitus schlagen, verdorren die Arme, worauf Vitus betet und sie heilt. Sein Vater erblindet, als er durch das Schlüsselloch des Raumes späht, in den er Vitus mit sieben musizierenden und tanzenden Mädchen eingeschlossen hat, die ihn verführen sollen. Das Gebet des Sohnes heilt ihn.

Ein Engel veranlasst Vitus mit seinem Lehrer und seiner Amme vor weiterer Verfolgung mit einem Schiff nach Lukanien zu fliehen. Ein Adler versorgt die Fliehenden während der Überfahrt mit Brot. Vitus und seine Begleiter werden entdeckt und vor den Kaiser gebracht, dessen besessenen Sohn er heilt. Trotzdem werden die Drei in den Kerker geworfen und gefoltert. So wirft man sie in einen Kessel mit heißem Öl, das ihnen aber nichts anhaben kann. Man hetzte einen Löwen auf sie, der sich zahm zu ihren Füßen legte. Als sie auf die Folterbank gespannt werden, bricht ein Erdbeben aus, das die Tempel einstürzen lässt unddie Folterknechte und viele weitere Menschen erschlägt. Engel lösen die Fesseln der standhaften Christen und tragen sie nach Lukanien an das Ufer des Flusses Sele, wo sie ruhen und betend ihr Leben aushauchen.

Vitus wurde schon früh als Heiliger verehrt. Zahlreiche Klöster trugen seinen Namen und Kirchen wurden ihm geweiht, in denen Teile seiner Gebeine als Reliquien verehrt wurden (z.B. das Kloster von St.-Denis zu Paris, die berühmte Abtei Corvey, der Veits-Dom zu Prag).

Vitus (deutsche Form Veit) ist ein ausgesprochen beliebter und volkstümlicher Heiliger, wovon die insgesamt 30 Patronate zeugen, die man ihm übergeben hat. So wurde er zum Heiligen der Sachsen und damit von Niedersachsen und vieler anderer Orte, der Jugendlichen, Gastwirte, Schauspieler, Bierbrauer u.a., für Keuschheit, gute Saat und Ernte, für Haustiere, gegen Unfruchtbarkeit und Augen- und Ohrenleiden und – wohl am bekanntesten - gegen Besessenheit, Epilepsie, Hysterie und Tollwut, eben gegen „Veitstanz“.

Dargestellt wird St. Vitus im Ölkessel, mit einem Adler, Raben, Hahn, Löwen und Hund an der Leine.

Die kath. Kirche feiert den Gedenktag des Hl. Vitus am 15.Juni.

www.heiligenlexikon.de/BiographienV/Vitus_Veit:htm

An der Nordseite des Schiffs der Kirche zu Wilkenburg findet sich über einem vermauerten Eingang zum Kirchenschiff ein Stein in Türbreite, auf dem Spuren alter Gravierungen zu sehen sind, die einen Adler und einen Löwen darstellen, zwei der Attribute des Hl. Vitus, dem die Kirche geweiht ist.    (es)

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